Qualität, die überzeugt
artec umweltpraxis

Charité Berlin

2011 - offen
Sanierung Bettenhochhaus Charité-Universitätsmedizin Berlin-Mitte

Objektbeschreibung:
Die Charité zählt zu den größten Universitätskliniken Europas. Hier forschen, heilen und lehren Ärzte und Wissenschaftler auf internationalem Spitzenniveau.
Von 1977 bis 1982 wurde das 21-geschossige Bettenhaus der Klinik an der Luisenstraße erbaut. Die tragende Konstruktion besteht aus drei Innenkernen über alle Geschosse in spezialisierter Monolithbauweise sowie einer Stahlbetonskelettkonstruktion und Schottenbauweise. Die Gebäudehülle bildet eine Vorhangfassade aus unterschiedlich konstruierten, mehrschichtigen und teilweise gedämmten Beton- und Klinkerelementen.

Vorhabenbeschreibung:
Das Bettenhochhaus soll modernisiert und bis 2018 auf höchsten technischen Standard gebracht werden. Es bleiben lediglich die tragenden Elemente erhalten. Alle nicht tragenden Einbauten, Fassadenelemente sowie die technischen und medizinischen Anlagen und Ausrüstungen sind zu entfernen. Einige benachbarte Gebäude müssen Neubauten weichen und sind vollständig abzubrechen.

Abbruch- und Sanierungsplanung, Sanierungs- und Abfallmanagement:
Im Rahmen der von artec zu erbringenden Untersuchungs- und Planungsleistungen sind sämtliche bei Demontage und Entkernung zu mobilisierenden Abfälle nach Art und Menge zu ermitteln, ein Gefahrstoffkataster zu erarbeiten und die Maßnahmekosten zu schätzen. Dazu sind Wand-, Decken- und Fußbodenstrukturen aufzunehmen und die in der Bausubstanz sowie in Anlagen und Ausrüstungen enthaltenen Gefahrstoffe zu erkunden. Die Grundlagenermittlung ist zu ergänzen mit Boden- und Grundwasseruntersuchungen am Neubaustandort sowie durch Mitwirkungsleistungen bei baustatischen Prüfungen.

Im Ergebnis unserer Arbeit erhält der Generalplaner ausschreibungsreife Vergabeunterlagen für den entsprechenden Fachteil. Bei der bau- praktischen Umsetzung der Maßnahme dienen die Unterlagen dem Abfall- manager zugleich als Kontrollinstrumentarien vor Ort.

Bauherr:
Charité-Universitätsmedizin Berlin

Generalplaner:
Stefan Ludes Architekten Berlin

Hemdenfabrik Hartenstein

2009 - 2011
Abbruch der ehemaligen Textilfabrik "Clara Zetkin" und Renaturierung des Geländes

Auftrag:
• historische Erkundung
• Abbruchplanung
• Abfallmanagement
• Baubegleitende Analytik
• örtliche Bauüberwachung

Ziel der Stadtverwaltung Hartenstein war es, die Industriebrache Textilfabrik „Clara Zetkin“ in Hartenstein zu renaturieren, sämtliche Gebäude und Unterflurbauwerke abzubrechen und das Areal der Umgebung anzupassen.
Zur Planung der Abbruch- und Entsorgungsleistungen war die Erarbeitung eines Abbruch- und Entsorgungskonzeptes (A+E-Konzept) erforderlich. Das A+E-Konzept diente der weiteren Abstimmung zwischen den Beteiligten, als Grundlage der VOB-Ausschreibung und der ingenieurtechnischen Abbruchbegleitung.

Auftraggeber:
Stadtverwaltung Hartenstein, Bauamt

MAFA Halle

2007 - 2011
Großflächige Revitalisierung des ehemaligen MAFA-Geländes

Auftrag:
• Prüfung der Versickerungsfähigkeit
• Grundlagenermittlung
• Abbruch- und Entsorgungskonzept
• Bodenuntersuchungen
• Abfallmanagement
• Bodenmechanische Untersuchungen

Unter den zahlreichen Projekten dieser Art ist der traditionsreiche Altstandort der neue Lutherbogen in Halle, der früher zu ILKA-Mafa gehörte.
2011 wurde auf dem Gelände des Werkes IV der Maschinenfabrik Halle ein E-Center eröffnet.

Auftraggeber:
TLG Immobilien GmbH Niederlassung Süd

Weinhold-Bau, TU Chemnitz; 1. Bauabschnitt

2007 - 2009
Schadstoffkataster und Abfallprognose

Auftrag:
• Schadstoffkataster
• Probenahme von Abfällen (Bausubstanz), Auswertung Prüfergebnisse
• Typisierung des Schichtenaufbaus von Decke, Boden und Wände
• Beschreibung Materialstärke, -art und Schadstoffklassifikation
• Zusammenstellen der Bauteiltypen in Bauteillisten
• raumspezifische Darstellung sämtlicher Bauteiltypen in Grundrissen
(AutoCAD)
• Inventarisierung sämtlicher Räume, Bauteile und Baustoffe

Das größte Hochschulgebäude in Westsachsen - der Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau der TU Chemnitz - wird für rund 53,4 Millionen Euro saniert. Umbau und Sanierung erfolgen in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt umfaßt die Sanierung des westlichen Gebäudeteils.
Für jeden Raum wurden der Aufbau der Decke, des Bodens und der Wände untersucht und die beim Rückbau entstehenden Abfallarten ermittelt. Insgesamt wurden über neunzig verschiedene Aufbautypen erkannt, beschrieben und räumlich zugeordnet.
Die Rekonstruktion erfolgt nach der vollständigen Entkernung und dem Teilrückbau der oberen zwei Geschosse.

Auftraggeber:
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Chemnitz

Verlegung Olbernhau S214/216; 2. Bauabschnitt

2006 - 2008
Abfallmanagement

Auftrag:
• Ausschreibung der Labor- und Entsorgungsleistungen
• Überwachung der Abfallseparation vor Ort
• Einweisung der Probenehmer und Auswertung der Prüfergebnisse
• Bilanzierung der Abfälle nach Art, Menge und Kosten

Der am 16.12.08 von Wirtschaftsminister Jurk freigegebene Streckenabschnitt liegt auf vorgenutztem Baugrund und tangiert eine Altablagerung. Um die im Baugeschehen mobilisierten Abfallmengen von fast 16000 t wirtschaftlich beseitigen zu können, waren vom Abfallmanagement die zeitnahe Deklaration der verschiedenartigen Abfälle und deren Abtransport zu koordinieren sowie die Massen und Kosten laufend fortzuschreiben.

Auftraggeber:
Straßenbauamt Chemnitz

Fettchemie Schweizerthal, Burgstädt

2007 - 2008
Renaturierung des Chemiestandortes Schweizerthal

Auftrag:
• Detailuntersuchung nach BBodSchG
• Abfallprognose
• Abbruch- und Entsorgungskonzept
• Arbeits- und Sicherheitsplan nach BGR 128
• Sanierungsplanung HCH-Ablagerung
• Ausschreibung der Abbruch-, Sanierungs- und Bauleistungen
• Oberbauleitung
• Örtliche Bauüberwachung
• Grundwassermonitoring

Nach Abschluss der Detailuntersuchung wurden in einem Renaturierungskonzept Demontage, Abbruch, Bodensanierung, Ufergestaltung und Straßenanschluß geplant, ausgeschrieben und die Ausführung überwacht.

Historie:
Die 1875 gegründete Spinnerei Tetzner wurde ab etwa 1956 vom VEB Fettchemie Karl-Marx-Stadt übernommen und umgenutzt. Produziert wurde bis 1991. Bekannte Produkte aus dieser Zeit waren Fit-flüssig, Fewa-flüssig, das Imprägniermittel Zetofex sowie der Weichmacher Avistat. Auf 1600 m² Freigelände wurden HCH-Abfälle abgelagert und mit Asche überdeckt.

Auftraggeber:
Detailuntersuchung: TLG Treuhand Liegenschaftsgesellschaft mbH
Renaturierungsplanung und Bauleitung: Straßenbauamt Chemnitz

Wanderer Viertel - Chemnitz Arena

1998 - 2005 ff.

Schadstoff- und Abfallmanagement auf einem 12 ha großem historischem Industrieareal, das heute als Veranstaltungszentrum für nationale und internationale Sport- und Kulturevents genutzt wird.

Eigentümer der Immobilie:
TLG Immobilien GmbH- NL Süd

Elite Diamant, Chemnitz

1998 - 2004

Detailerkundung - Boden und Grundwasser - mit einem datenbankgestützten Geografischen Informationssystem (ArcGIS)

Eigentümer der Immobilie:
TLG Immobilien GmbH- NL Süd